24 April 2008

Unter die Haut

Das Gefühl, wenn 6 Nadeln auf einmal auf einen einstechen, die Haut dabei langsam aber sicher aufritzen und Farbe in die offene Wunde kommt, ist nur für denjenigen nachvollziehbar, der so etwas schon mal über sich hat ergehen lassen. Beschreiben kann man es nicht und vergleichen sowieso nicht. Ist jedenfalls nichts für schmerzempfindliche Personen oder Leute, die meine, dass ein Mückenstich schon das Ende der Welt bedeutet.

Eine gute Woche ist es nun her, dass ich mich mal wieder unter die Nadel gelegt und mich in 3 ½ Stunden in die Hände eines Künstlers begeben habe. 3 ½ Stunde, in denen ich mich habe verschönern lassen. Etwas, das für die Ewigkeit hält und so persönlich wie nur irgendwie möglich ist.

Ich will jetzt nicht viele Worte darüber verlieren, also sehr selbst:




So sieht die aus … meine neue Hautverschönerung. Natürlich in Natura noch viel ansprechender und böser. Nach einer guten Woche ist das Ganze jetzt auch schon ganz gut verheilt und Schmerzen hatte ich eh kaum bis gar keine. Und wie mein "Maler" schon sagte "Gutes Material". Gemeint war nicht etwa seine Nadel oder seine Maschine, sondern gemeint war meine Haut.

Ich hab's mal wieder besserem Wissen hingenommen und mich insgeheim schon ein bisschen drüber gefreut. Schliesslich haben meine Haut und ich nicht immer das beste Verhältnis miteinander. Da gab es in der Vergangenheit schon die eine oder andere Meinungsverschiedenheit zwischen ihr und mir, die denn oft sehr schnell in wüste Schlägereien in Form von Kratz Attacken meinerseits ausarteten. Leider meistens mit dem Ergebnis, dass ich ganz die Beherrschung verlor und irgendwann auch mal das eine oder andere Tröpfchen Blut floss. Gewinner war ich trotzdem nie oder zumindest seltenst.

Aber mittlerweile steht die Sonne wieder ein bisschen höher, die Heizungslust ist nicht mehr ganz so trocken (da Heizung aus) und meine haut und ich sind für die Zeit des Frühlings und Sommers zu den ersten Waffenstillstandsverhandlungen zusammen gekommen. Die Verhandlungen laufen allerdings noch und werden wohl bis zum ersten Bad in köstlichem und wohltuendem Salzwasser nicht beendet sein. Aber es besteht Grund zur Hoffnung … so wie jedes Jahr.

In dem Sinne … die Hoffnung stirbt bekanntlich zum Schluss und der zieht sich meistens ein Leben lang dahin. Zum Glück aber auch …

1 Kommentar:

Dorina hat gesagt…

endgeil!!!! aber jetzt ma echt - schmerzen sin auch anders! ok, du hast n ziemlich großes tattoo. aber trotzdem sin männer einfach empfindlicher. *gg*

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