21 Oktober 2006

Bekanntschaften in St. Gallen

Endlich Wochenende ... so mein erster Gedanke, nachdem gestern Abend das Büro verlies. Und was noch besser ist, der Abend steht ganz im Zeichen einer Sause mit meinem Lieblingskollegen Harald.
Einziger Wehrmutstropfen an der ganzen Sache ... die einstündige Fahrt nach St. Gallen. Aber für mich als begeisterten Automobilisten (typisch schweizerisches Wort, klingt aber trotzdem irgendwie ... na ja) ist das ja auch kein Problem. Also fix nach Hause gedüst, frisch gemacht, die Partyklamotten am Alabasterkörper plaziert und ab auf die Autobahn Richtung Nord-Ost. "Uschi" hat die genauen Daten, wo ich hin muss, also kann ja gar nichts mehr schiefgehen.
Ging es auch nicht.

Der Abend ging recht entspannt bei Harald mit einem kleines aber feinen holländischen Bierchen los und anschliessend düsten wir in einen Pub, der mich an alte Zeiten in Hamburg-Schanzenviertel erinnerte.
Und wie es auch nicht anders ein konnte ... lange waren wir beiden gutaussehenden Kerle nicht alleine. Nur was denn passierte, hätte mir fast den ganzen Abend versaut. Das Mädel, welches mich als Zielscheibe Ihrer Begierde ausgewählt hatte, ist ungefähr mit dem folgenden Songtext zu beschreiben:

MEINETWEGEN (Selig)

SO SITZT SIE DA UND KAUT AN MEINEM NERV HERUM
WORTE STOLPERN FLEIßIG ÜBER JEDEN WUNDEN PUNKT
ICH KANN MEINEN NAMEN NICHT MEHR HÖREN
WILL NUR NOCH SCHLAFEN
WILL NICHT MEHR WISSEN WAS ALL DIE TAUSEND
ANDEREN MACHEN

DREH AB DREH DURCH
DOCH BITTE BLEIB NICHT WIE DU BIST
GLAUBST DU NICHT DAß ES FÜR DICH UND MICH
DAS BESTE IST

MEINETWEGEN ALLES KLAR UND SCHÖN
MEINETWEGEN LAß MORGEN ALLES UNTERGEHEN
MEINETWEGEN DOCH BITTE LAß MICH AM LEBEN

SO SITZT SIE DA UNS SCHLÄGT
DIE TÜR ZU MEINEM LEBEN EIN
REDET BLIND VOM STAND DER DINGE
ICH WILL ALLEINE SEIN

ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN
ICH KANN ES NICHT MEHR ERTRAGEN
ICH HABE ES MIT DEM HERZ
ICH HABE ES MIT DEM MAGEN
ICH WILL ES IHR ERZÄHLEN DOCH ICH TRAU MICH NICHT
SIE IST SO GOTTVERDAMMT LANGWEILIG

Besser hätte iche s nicht ausdrücken können.
Aber wozu hat man gute Freunde. Haraldino hat sie denn mit ein paar nicht gerade netten Worten dermassen abgeschreckt, dass wir uns endlich wieder hochwissenschaftlichen Männerthemen zuwenden konnten.
Und alles in allem, war der Abend denn doch noch super lustig und schreit nach mehr davon.

In dem Sinne ... allen noch ein super Wochenende.

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